Christine Lagarde – die Vollstreckerin französischer Interessen


Der frühere Bundesbank-Präsident Karl-Otto Pöhl gab vor 22 Jahren zu Protokoll: „“Möglicherweise wäre die Europäische Währungsunion gar nicht zustande gekommen ohne deutsche Einheit.“


Von Hans S. Mundi


Diese frühen Bedenken sind inzwischen historische Wahrheit. Es geschah 1989 im Zuge der postsowjetischen Wirren, bei denen die deutsche Wiedervereinigung aus BRD und DDR mit den ehemaligen Alliierten verhandelt wurde. Die Russen hatten kaum ein Problem damit, obwohl sie mit der Aufgabe der DDR einen echten Vasallenstaaat zurück in Freiheit und Souveränität entlassen würden. Die Engländer grummelten und brummelten zwar, allein die Franzosen präsentierten sich mal wieder als notorische Neider und potentielle Feinde der deutschen Interessen. Die stabile und starke D-Mark war ihnen schon lange ein Dorn im Auge, im Gefolge dahinter die instabilen Südländer mit ihren morschen Schwachwährungen, wiederum im Gefolge ihrer unsoliden Haushalte in ihren Ländern. Der damalige französische Präsident Francois Mitterrand erkannte die Chance und erpresste den deutschen Außenminister und Verhandlungsführer Hans-Dietrich Genscher....