Die Linke und ihre Nazis: Hermann Klenner

Schon oft haben Mitglieder der Partei Die Linke darauf verwiesen, sie seien die einzigen wirklichen Kämpfer gegen Faschismus und Nationalsozialismus. Diese Behauptung gehört zur Linke so sehr, wie zu den drei Parteien mit anderen Namen aber gleichen Konzepten: Der KPD, der SED und der PDS.
Doch in dieser mehrfach umbenannten, aber letztendlich immer gleichen Partei, ist auch diese Rede wie so oft eine blanke Lüge. Denn schon immer haben KPD, SED und PDS mit Nazis paktiert, wenn es für sie nützlich erschien. Diese Überschneidung zeigt sich auch am Personal.
Wer sich die aktuelle Liste der Personen des Ältestenrates der Linken genauer anschaut, wird schnell fündig: Hermann Klenner wird in der online-Liste der Mitglieder an viertletzter Stelle genannt. Nach Auffassung der Linken steht hinter dieser Liste die »Weisheit der Partei«. Schauen wir also, wer sich hinter dem Namen Hermann Klenner verbirgt.
Schnell wird klar: Der Mann war ein überzeugter, knallharter Nazi. Zugegeben, nur bis zum 8. Mai 1945. Aber wer war nach diesem Datum in Deutschland schon noch ein Nazi. 1936 trat der am 5. Januar 1926 geborene in die Hitler-Jugend, die HJ, ein und am 20. April 1944, an Hitlers vorletztem Geburtstag, in die NSDAP. Es war die Zeit, als auch ein Blinder mit einem Krückstock erkannte, dass die Tage des nationalen, sozialistischen Regimes gezählt waren. Für Klenner kein Hinderungsgrund.
Gleich nach dem Krieg wechselte Klenner die Partei offenbar so...