"Druff jetzt auf das Vieh!" – Kritik an brutalem Polizeihundetraining ebbt nicht ab


Es heißt, am Umgang mit Tieren erkenne man den Zustand einer Gesellschaft. Deutschland rühmt sich, ein fortgeschrittenes Land mit einer aufgeklärten Gesellschaft zu sein. Seit dem Jahr 2002 ist der Tierschutz hierzulande auch im Grundgesetz verankert.


Gerade Hunde gelten aufgrund ihrer bedingungslosen Loyalität als bester Freund des Menschen. Die Polizeibehörden werben in der Öffentlichkeit gern mit einem positiven Bild von ihrer Arbeit mit Diensthunden. Polizeibeamte und Feuerwehrleute retten mitunter Haustiere aus brenzligen Situationen, wie die Öffentlichkeit durch die jeweilige Medienarbeit erfährt.


Doch nachdem im Januar zufällig gemachte Aufnahmen der Misshandlungen eines Polizeihundes durch seine Trainer in die Öffentlichkeit gelangt sind, steht die sächsische Polizei nun in der Kritik. Und es stehen mehrere Fragen zur Diensthundeausbildung im Raum.


Das Video zeigt, wie die Diensthundeführer der sächsischen Polizei unfähig sind, dem Hund verständliche Befehle zu erteilen, zwei Beamtinnen prügeln mit Stöcken auf das Tier ein, während ihr Ausbilder sie aus dem Hintergrund anfeuert, noch mehr und fester zuzuschlagen.