Kein Kaufrausch an den Börsen am Black Friday

Laut Bloomberg rechnet eine Mehrheit der Ökonomen damit, dass die amerikanische Zentralbank am 14. Dezember erstmals etwas Tempo aus ihrem Straffungskurs nehmen wird. Statt einer Leitzinserhöhung um 0,75 Prozentpunkte wie beim letzten Erhöhungsschritt sollen es dieses Mal nur noch 0,5 Prozentpunkte sein. In Europa spreche die Entspannung bei den Energiepreisen ebenfalls dafür, dass der Höhepunkt bald erreicht sein könne, nachdem die Inflation in der Euro-Zone im Oktober einen neuen Rekordwert von 10,6 Prozent erreicht hatte. Schliesslich hilft auch der statistische Basiseffekt. Das liegt daran, dass man in der Regel eine Jahresbetrachtung vornimmt. Damit fallen demnächst die ersten schockartig hohen Preissteigerungen nach dem Beginn des Ukrainekrieges aus der Beobachtung heraus.

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