Landrat knallhart: Jetzt will er kleine Kinder in Quarantäne stecken


Die Hoffnungen, die Corona-Pandemie überstanden zu haben, sinken in Deutschland spätestens, seit der Chef des Robert-Koch-Instituts Lothar Wieler und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in dieser Woche vor einer „fulminanten vierten Welle“ gewarnt haben. In den Fokus der Diskussion geraten dabei inzwischen auch Kinder unter zwölf Jahren, für die es einerseits derzeit noch keinen zugelassenen Impfstoff gibt, die aber andererseits auch extrem selten schwer erkranken. Allerdings können sie als Träger des Virus durchaus andere anstecken – weswegen auch für sie in Deutschland derzeit rigide Quarantänemaßnahmen gelten. Für Eltern bedeutet die Entscheidung einer Gesundheitsbehörde, den Sprößling in Quarantäne zu schicken, der private Ernstfall: Sie müssen ihr Kind in der Quarantäne versorgen, alles andere bleibt liegen, der Beruf steht hintenan.


In dieser Situation lässt Wolfgang Blasig, SPD-Landrat des Kreises Potsdam-Mittelmark derzeit Briefe an betroffene Eltern versenden, die in Wortwahl, Tonfall, aber auch vom Inhalt her die Väter und Mütter so sehr empören, dass sie sich hilfesuchend an die Öffentlichkeit wenden. Beispielhaft präsentiert der Vater eines erst vierjährigen Mädchens einen Brief des Landrats an ihn. Von „The European“ befragte Anwälte kommentieren den Inhalt, der zwar von der derzeitigen Gesetzeslage in Deutschland gedeckt ist, mit „nahezu unglaublich“. Es sei der „deutsche Beamtenstechschritt“ in jeder Zeile zu erkennen, heißt es...