Nach totalem Wahldebakel


Hierzu erläutert die 1. Landessprecherin Juliane Ried: „Seit 2019 hat die CSU mit grünlinken Themenschwerpunkten wie Klimasteuern, Quotenzwang oder dem Kotau vor dem Regenbogen viele engagierte Mitglieder und Stammwähler verprellt. Die CSU hat damit ihre Glaubwürdigkeit als bürgerlich-konservative Partei verspielt. Man kann im Wahlkampf nicht glaubwürdig vor einem Linksrutsch in Deutschland warnen, den man als Vorsitzender in der eigenen Partei vorangetrieben hat. Man kann sich nicht als Merkels treueste Gefolgschaft inszenieren und gleichzeitig für stabile Verhältnisse in Wirtschafts- und Sicherheitsfragen werben. Das im Verhältnis zum Ergebnis der CDU besonders schlechte Abschneiden der CSU kann daher auch nicht nur Armin Laschet angelastet werden, zumal Markus Söder alles getan hat, um Friedrich Merz als einzig erfolgversprechenden Kanzlerkandidaten der Union zu verhindern.“


Als konservative und wirtschaftsliberale Mitglieder der CSU sind wir überzeugt, dass es jetzt um die Existenz der CSU geht. Die CSU kann auseinanderbrechen, wenn die CSU-Basis und namhafte Berufspolitiker der CSU jetzt nicht endlich aufstehen und eine fundamentale Kurswende einfordern. Die CSU hat seit dem Rückzug von Edmund Stoiber und insbesondere unter Horst Seehofer und Markus Söder ihren Status als Volkspartei mit bundesweitem Anspruch definitiv eingebüßt. Sie wird in wesentlichen Themenbereichen, wie z.B. der Außen- und Europapolitik, aber auch im Bereich der...