Paul-Ehrlich-Institut meldet weitere schwere Thrombose-Fälle nach COVID-19-Impfung in Deutschland


In einem aktuellen Sicherheitsbericht des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) heißt es: Bis zum 30. April dieses Jahres verstarben 14 Patienten, davon fünf Männer und neun Frauen. Knapp 5,8 Millionen Bundesbürger haben bis dahin den Impfstoff verabreicht bekommen.


Mitte April hatte die Zahl der gemeldeten Fälle bei 4,2 Millionen Impfungen noch bei 59 Thrombosefällen gelegen. Die Zahl der Verstorbenen lag bei zwölf. Bei der Verteilung der von Thrombosen befallenen Altersgruppen waren besonders die 20- bis 29-Jährigen stark vertreten: Betroffen waren hier neun Frauen und fünf Männer.


Bei zwei Drittel der 67 Thrombose-Fälle handelte es sich um die sehr seltene Sinusvenenthrombose. Diese schwerwiegende Nebenwirkung sei "dabei stets im Kontext des nachgewiesenen Nutzens der Impfung, nämlich Schutz vor schweren und tödlichen COVID-19-Erkrankungen", zu sehen, so das Paul-Ehrlich-Institut. Personen, die 60 Jahre und älter sind, profitieren demnach von der Impfung.



Bund und Länder hatten die Aufhebung der Bevorzugung von Risikogruppen beim AstraZeneca-Impfstoff beschlossen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) hatte am 1. April 2021 empfohlen, die Impfung mit...