Russland und die USA rufen sich gegenseitig zur Beruhigung auf


Trotz der scharfen Konfrontation zwischen Russland und den USA stehen hochrangige Beamte beider Länder weiterhin in Kontakt und senden sich über nicht öffentliche Kommunikationskanäle gegenseitig Signale. So warnt Moskau Washington, dass seine fortgesetzte Unterstützung für Kiew alle Beteiligten „an eine gefährliche Grenze“ bringen könnte. Washington spricht seinerseits von „katastrophalen Folgen“, sollte Russland Atomwaffen einsetzen. Beide Seiten fordern sich gegenseitig auf, sich zu beruhigen.


Seit dem Beginn der russischen Militäroperation in der Ukraine sind die öffentlichen Kontakte zwischen hochrangigen russischen und US-amerikanischen Beamten praktisch zum Erliegen gekommen. Jüngsten Erklärungen von Beamten beider Länder zufolge kommunizieren die beiden Seiten jedoch weiterhin nicht öffentlich. „Die Arbeit hört nicht auf… Telefonkontakte, Notenaustausch, persönliche Briefe, Kontakte über Botschaften – all das bleibt bestehen und wird fortgesetzt“, sagte der stellvertretende russische Außenminister Sergej Rjabkow am Montag gegenüber Channel One.


Allerdings, so sagte er, „ist die Arbeit anders geworden“. „Wir haben es hier mit Krisenmanagement im wahrsten Sinne des Wortes zu tun“. In den letzten Monaten habe Moskau diese nicht-öffentlichen Kommunikationskanäle wiederholt genutzt, um Warnungen an Washington zu senden.


„Wir haben unseren amerikanischen Kollegen wiederholt...