Russland wird sich weigern, seine Einrichtungen im Rahmen des START-Vertrags inspizieren zu lassen


Russland hat die US-Behörden heute, am 8. August, auf diplomatischem Wege davon in Kenntnis gesetzt, dass es seine Anlagen, die im Rahmen des START-Vertrags Inspektionen unterliegen, vorübergehend nicht inspizieren lassen wird, wie as russische Außenministerium in einer Erklärung mitteilt.


START bezieht sich auf den Vertrag über Maßnahmen zur weiteren Reduzierung und Begrenzung strategischer Offensivwaffen. „Diese Ausnahmeregelung gilt auch für Einrichtungen, in denen vom Vertrag vorgesehene Demonstrationen durchgeführt werden können“, so das Ministerium weiter.


Das russische Außenministerium erklärte, dass Russland zu dieser Maßnahme gezwungen war, weil Washington angeblich versucht, die Inspektionstätigkeit unter Bedingungen wieder aufzunehmen, die den bestehenden Gegebenheiten nicht Rechnung tragen, den USA einseitige Vorteile verschaffen und Russland das Recht auf Inspektionen auf amerikanischem Hoheitsgebiet entziehen.


Das Ministerium wies darauf hin, dass die Schwierigkeiten für russische Inspektoren bei der Reise in die Vereinigten Staaten auf den unterbrochenen Flugverkehr und den für russische Flugzeuge gesperrten EU-Luftraum zurückzuführen sind. Das Ministerium betonte, dass es keine ähnlichen Hindernisse für die Ankunft von US-Inspektoren in Russland gebe.


Zusätzliche Schwierigkeiten entstehen durch die verschärften Visabestimmungen in den Transitländern entlang möglicher...