"Sehr, sehr wichtig": Fifa und WTO gehen Partnerschaft ein

Der Fußball-Weltverband sieht große Möglichkeiten abseits vom Sport-Zentrum Europa – und will zusammen mit einer Institution den Entwicklungsländern helfen.Der Fußball-Weltverband Fifa und die Welthandelsorganisation WTO wollen gemeinsam Möglichkeiten untersuchen, wie der Fußball in Entwicklungsländern zur wirtschaftlichen Teilhabe der Menschen beitragen kann. Fifa und WTO unterzeichneten dazu am Mittwoch im WTO-Hauptsitz in Genf gemeinsam eine Absichtserklärung.WTO-Generaldirektorin Ngozi Okonjo-Iweala betonte beim gemeinsamen Termin mit Fifa-Präsident Gianni Infantino dazu die verbindende Wirkung des Sports: "In dieser Zeit, in der die globale Solidarität eher brüchig scheint und es viele Spannungen gibt, etwas zu finden, das globale Solidarität hervorbringt, das uns über alle Hautfarben, Rassen und Regionen hinweg vereinen kann, ist ziemlich erstaunlich", sagte Okonjo-Iweala. "Der Fussball begeistert einfach alle. Seine Fähigkeit, diese Solidarität zu erzeugen, fasziniert mich sehr.""Riesiges Potenzial"Der Fußball könne genutzt werden, den Mitgliedsländern der WTO neue Möglichkeiten zu eröffnen: "Es geht auch um den Handel. Der Fussball ist ein wichtiger Faktor für alle Arten von Waren und Dienstleistungen, also ging es darum, wie wir den damit verbundenen Handel nutzen können", erinnerte sich Okonjo-Iweala an ein früheres Treffen mit Infantino. "Wir begannen also, darüber zu sprechen und über das Bestreben der Fifa, das...