Spitzentreffen zur Energiekrise verschoben

Das Spitzentreffen der Länder war eigentlich für Mittwoch angesetzt. Nun muss der Gipfel verschoben werden – aus einem naheliegenden Grund. Das für Mittwoch geplante Spitzentreffen von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) mit den Regierungschefinnen und -chefs der Länder zur Energiepreiskrise wird auf die kommende Woche verschoben. "Die Zusammenkunft mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder verschieben wir um sechs Tage auf 4. Oktober", sagte Scholz der "Neuen Osnabrücker Zeitung" nach Angaben vom Dienstag. Der Kanzler verwies dabei auf seine Corona-Infektion, die ihm nur eine Teilnahme per Videokonferenz ermöglicht hätte.Die Spitzenvertreter von Bund und Ländern wollten am Mittwochnachmittag über die Verteilung der Kosten für weitere Entlastungen wegen der Energiekrise beraten. Zudem sollte es um die Nachfolge für das Neun-Euro-Ticket im Nahverkehr sowie Forderungen der Länder nach einer stärkeren Beteiligung des Bundes an den Kosten für die Flüchtlingsaufnahme gehen."Besser persönlich"Beide Seiten seien sich einig, "dass es besser ist, sich persönlich zu begegnen und nicht nur virtuell", sagte Scholz, der sich seit Montag wegen seiner Corona-Infektion in Isolation befindet, in einem Videointerview mit der Zeitung. "Schließlich gibt es viel zu besprechen." Das Treffen soll nach AFP-Informationen nun am kommenden Dienstag um 16.30 Uhr beginnen.Der Kanzler habe ihn darum gebeten, die Beratungen zu...