Umweltministerin kritisiert Länder bei erneuerbaren Energien


Solaranlage, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesumweltministerin Svenja Schulze fordert Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen auf, mehr für den Ausbau erneuerbarer Energie zu tun. "Der gesamte Süden macht zu wenig", sagte die SPD-Politikerin den Zeitungen der "Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft" (Samstagsausgaben). Brandenburg habe inzwischen aufgrund seines starken Anteils an Windkraft einen Wettbewerbsvorteil.


"Das Land produziert viel mehr erneuerbare Energie, als es selber braucht. Das führt dazu, dass ein Unternehmen wie Tesla ganz bewusst in den Osten geht", so Schulze. Erneuerbare Energie werde deswegen überall benötigt. "Es ist nicht mehr so, dass es einige große Energiezentren gibt, die die Energie für alle produzieren." Argumente, in Süddeutschland würden nicht die nötigen Bedingungen für Windkraft geben, lässt Schulze nicht gelten. Es gebe "viele Standorte, an denen Windkraft deutschlandweit möglich" sei. "Wir müssen alle Flächen, auf denen es möglich ist, mit Photovoltaik oder Windkraftanlagen ausstatten", fordert die Ministerin. Auch in ihrem Heimatland Nordrhein-Westfalen beschäftige man sich viel zu sehr damit, wie...