USA: Pentagon wird keine traditionelle Abschiedszeremonie für Trump abhalten


Präsident Donald Trump ist nur noch wenige Tage im Amt, bis er vom Demokraten Joe Biden abgelöst wird. Ein würdevolles Ende der Präsidentschaft steht nach den jüngsten Ereignissen vor dem Kapitol in Washington für den 74-Jährigen wohl nicht in Aussicht. Demnach soll auch das Pentagon Trump eine klare Absage erteilt haben, indem es nicht plant, die traditionelle Abschiedsfeier der Streitkräfte für den scheidenden Präsidenten zu vollziehen, wie zwei hochrangige Beamte des Verteidigungsministeriums der Nachrichtenseite Defense One bestätigten. 



Wie das Weiße Haus am Mittwoch bekannt gab, wird Vizepräsident Mike Pence an der Marineflugstation in Lemoore und Fort Drum in New York vor Soldaten eine Rede über die "historischen außenpolitischen Errungenschaften der Trump-Administration" halten. Der Präsident selbst solle jedoch nicht teilnehmen. Trump hatte bereits zu Beginn seiner Amtszeit enge Beziehungen zum Militär gehegt und diese als politische Stütze genutzt. Seine letzte Rede vor US-Truppen hielt er am 12. Dezember an der renommierten Militärakademie in West Point. Wider Erwarten wird Trump kurz vor dem Ausscheiden aus seinem Amt keine weitere Rede vor Angehörigen des Militärs halten, was für einen Oberbefehlshaber der Streitkräfte recht ungewöhnlich ist.  


Die erste Abschiedsfeier der Streitkräfte, die vom Vorsitzenden der Joint Chiefs und dem Verteidigungsminister ausgerichtet wurde, fand...