USA wollen mit Milliarden-Investitionen ihre Abhängigkeit von Halbleitern aus Asien verringern


Am Dienstag hat US-Präsident Joe Biden ein Gesetzespaket mit dem Titel CHIPS plus unterzeichnet, das die einheimische Produktion von Chips ankurbeln und die Wettbewerbsfähigkeit des Landes gegenüber China aufrechterhalten soll. Nach Angaben der Agentur Reuters umfasst die Initiative darüber hinaus wissenschaftliche Forschungen.    



Das Gesetzespaket sieht Investitionen in Höhe von 52,7 Milliarden US-Dollar vor, mit denen die Produktion von Chips in den USA einschließlich der Logistikketten gestärkt werden soll. Weitere mehr als 200 Milliarden US-Dollar sind demnach für wissenschaftliche Studien im Bereich Halbleiter bestimmt. Vorgesehen ist auch die Förderung von Arbeitskräften und Steuergutschriften für diejenigen, die in Betriebe zur Chip-Produktion investieren.


Somit wollen sich die USA von den Chip-Lieferungen aus China unabhängiger machen. Dadurch soll auch die Wettbewerbsfähigkeit des Landes gegenüber dem asiatischen Riesen im technischen und wissenschaftlichen Bereich sichergestellt werden. Unter anderem in Taiwan befinden sich große Fertigungskapazitäten. Angesichts der Spannungen mit China ist die US-Politik beunruhigt über die Versorgungssicherheit.


US-Präsident Biden hat bei der...